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Translator for you / Übersetzer für dich

Donnerstag, 15. Oktober 2009

9. Reha-Tag

Morgens um 09:00 Uhr ging es gleich los mit Physiotherapie für Kreuz, Po, Beine. War irre anstrengend. Wer es nicht kennt, glaubt nicht, wie ein paar Zentimeter Bewegung einem den Schweiß ins Gesicht treibt. Bei den Übungen habe ich ständig Krämpfe im unteren Oberschenkel bekommen, dann hat mir das Knie geschmerzt, welches die Physiotherapeutin mir dann auch noch behandelte.

Um 09:30 Uhr war dann Rückenschulung - wie man etwas aufhebt u. sich im täglichen Leben bewegt, um das Kreuz nicht unnötig zu belasten oder größeren Schaden zuzufügen. Anschließend um 10:30 Uhr war wieder LWS-Gruppe. Ich weiß nicht, wer immer auf solche Übungen kommt ... danach war ich wieder fix u. alle. Das gibt bestimmt wieder Muskelkater.

11:30 Uhr Essen. Ich bekam Käsespätzle mit Röstzwiebeln, Gurken- u. Möhrensalat. Die anderen bekamen kleingeschnittene Maultaschen mit Ei. Als Nachspeise Bananen, aber die packte ich nicht mehr.

12:20 Uhr war ich zur Kontrolle bei einer Schwester, die mir den Blutdruck messte u. fragte, ob soweit alles OK ist. Mein Blutdruck war 110 zu 70, also im normalen Bereich.

12:30 Uhr war ich beim Psychologen zur Muskelentspannung nach Jacobson. In einem Zimmer mit Betten legte ich mich auf eins  bequem hin. Er saß daneben, stellte Entspannungsmusik an u. redete dann in leisem, ruhigen Ton. Ich sollte mich total entspannen, zur Ruhe kommen. Dann die Hände zur Faust machen u. den Unter- u. Oberarm kräftig anspannen, kurz halten u. wieder entspannen. So machte er alle Körperteile durch. Das ist dafür, dass man lernt u. spürt, wie Entspannung wirkt u. dadurch seinen Körper auch besser kennen lernt u. ein Gespür für seinen eigenen Entspannungspegel bekommt. Danach musste ich noch eine Weile sitzen bleiben, weil ich noch ein wenig benommen war, soooo entspannend war das. Echt gut.

Um 13:30 Uhr gab dieser Psychologe ein Seminar über Wohlbefinden. Man sollte, wenn man viel Stress hat, Ärger im Geschäft, viel Arbeit oder Situationen, die man nicht so leicht ändern kann, einen Ausgleich schaffen u. dies geschieht, in dem man sich mindestens 10 Min. am Tag Zeit nimmt, um sich mal so richtig zu entspannen. Entweder mit Entspannungsübungen bei ruhiger Musik, ein entspannendes Bad (ohne Störungen von Kindern o. ä.), mal ein gutes Buch lesen usw.

14:30 - 15:30 Uhr war ich wieder in der Folterkammer u. habe mein übliches Programm absolviert mit dem Unterschied, dass ich 5 Min. länger auf dem Laufband war als sonst.

Daheim bin ich auf der Couch für eine Stunde eingeschlafen. Hätte das Telefon nicht geklingelt, schliefe ich wahrscheinlich immer noch ;-).

Habe vorhin 2 Äpfel u. eine Banane gegessen u. irgendwie könnte ich jetzt noch einen Apfel essen ... das werde ich auch machen.

Bis dann ...
Eure Gabriele
...

Kommentare:

Josh and Jess hat gesagt…

Nur 10 Minuten Entspannung? Da ist man ja schon damit durch bevor es richtig angefangen hat :) Ich brauche mindestens eine halbe Stunde nur fuer mich selbst :)

Gabriele hat gesagt…

Ja Gisela, er meinte auch mindestens 10 Min. Manchen Leuten reicht das, andere brauchen länger. Ich brauche auch länger als 10 Min., um entspannen zu können. Das muss jeder für sich selbst rausfinden. :o)

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